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Warum Sie diese Broker und keine anderen wählen sollten!

Warum einen FOREX Broker?

Das werden sich vielleicht manche der Leser hier fragen. "Warum?" und "Die kenne ich doch gar nicht!". Wenn Sie den Fernseher einschalten oder das Web-Portal eines großen Nachrichtenmagazins öffnen, dann sehen Sie vielleicht Werbung für die Ing DiBa, 1822 direkt, Targo Bank, comdirect, Cortal Consors oder der DAB Bank - um nur einige zu nennen. Diese Geldinstitute schalten wesentlich mehr Werbung als die hier aufgeführten hochspezialisierten Broker. Das erweckt vielleicht beim einen oder anderen mehr Vertrauen, dort ein Konto zu eröffnen - immerhin bieten die meisten auch ein in manchen Fällen sogar kostenloses Depot-Konto an. In diesem Zusammenhang liest man oft davon, dass die Order-Gebühren "nur" 9,90 € o. ä. betragen. Wieso also nicht dort ein Konto eröffnen?

Nun, um diese Frage salopp zu beantworten: Weil Sie bei den meisten der genannten Banken keinen Zugang zum Derivat- bzw. Devisenmarkt bekommen und somit auch nicht über z. B. den MetaTrader professionell handeln können. Was Sie bekommen, ist ein Depot-Konto, bei dem Sie börsengehandelte Wertpapiere (also Aktien, vielleicht auch Futures, Zertifikate, Hebelzertifikate, Knock-Outs etc.) kaufen und verkaufen können bzw. in den meisten Fällen einen entsprechenden Order aufgeben können, und der Broker sieht dann zu, dass dieser entsprechend ausgeführt wird. Die im FOREX-Bereich in manchen Kreisen übliche Technik des Scalpings (also dem schnellen Eröffnen und Schließen von Positionen) können Sie damit schonmal vergessen, da diese Technik ein gehöriges Maß an Präzision und Schnelligkeit voraussetzt, das Ihnen diese Broker in den meisten Fällen so nicht bieten können. Ebenfalls können Sie das Expert Advisor gestützte Handeln vergessen:
kein Metatrader = kein Expert Advisor.

Aktienbroker bei der Arbeit
©istockphoto.com/
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Aber gehen wir mal davon aus, dass Sie ganz einfach kein Anhänger des Scalpings, sondern vielleicht in einem Swing ein paar Tage auf einen steigenden EUR/USD-Kurs spekulieren möchten. Sie können hierzu ebenso Knock-Out-Zertifikate, Turbo-Optionen oder ähnliches kaufen. Dann stoßen Sie aber schon wieder auf ein Problem: Mit Ihren Anforderungen (Währungspaar, Hebel, Einstiegskurs, Stop-Loss- bzw. Know-Out-Kurs) wird die Luft ganz schnell ganz dünn. Wenn Sie eine Handvoll Emittenten finden, aus deren Zertifikaten Sie wählen können, dann ist das schonmal sehr viel! In den meisten Fällen sieht die Auswahl dürftiger aus. Sie können nun zwischen den Papieren wählen, die am ehesten mit den von Ihnen bestimmten Daten zum Eröffnen des Trades übereinstimmen. Sie wählen also den bestmöglichen schlechten Kompromiss. Wenn Sie nun das Zertifikat kaufen, dann bezahlen Sie einen Spread (Kursaufschlag), der nicht zu knapp ist - denn der Emittent des Wertpapiers will ja auch von etwas leben.

Wenn Sie nun den Order abgesetzt haben, berechnet Ihnen Ihre Bank wiederum knappe 10 € Order-Gebühren dafür, das Sie am Ende einen Order auf ein Papier abgesetzt haben, das in Anbetracht des Kaufkurses, Spreads und Stop-Loss-Kurses eher einen schlechten Kompromiss darstellt. Im Vergleich zu diesen Order-Gebühren hätten Sie bei einem FX Broker, der Ihnen satte 3 PIPs pro Standard-Lot im EUR/USD abknöpft, rund 33 Micro-Lots handeln können. Diese Position hätten Sie obendrein auch noch mit chirurgischer Präzision auf dem Markt platzieren können und ebenso wieder schließen können. Was uns zum nächsten Problem bringt:

Bei vielen Banken, die ein Depot-Konto anbieten, gibt es nur einen Draht zu einer deutschen Börse. Selbst wenn Sie mit Ihrem Depot einen direkten Draht zum Emittenten (also Deutsche Bank, Citi Bank, UBS AG, BNP Paribas etc.) bekommen und somit auch außerbörslich handeln können, fällt bei den meisten Emittenten um 20.00 oder 21.00 Uhr der Hammer und der Computer, der Ihren Order entgegennimmt und erfüllt, wird quasi abgeschaltet. Wenn also in den späten Abendstunden oder der beginnenden Nacht bedeutende Wirtschaftsmeldungen herauskommen, haben Sie keine Chance mehr, Ihre Position zu schließen. Bis zum nächsten Morgen ist Ihr Zertifikat dann vielleicht schon ausgeknocked (und das zu einem Kurs, den Sie bei einem FX Broker nicht als Stop Loss gewählt hätten - s. o.) ....

Wir könnten noch ein bisschen weiter machen, aber im Endeffekt sehen Sie ja schon, worauf es hinausläuft:
Wenn Sie sich bis zu Ihrer wohlverdienten Rente mit Aktien von Siemens, Bayer, BASF oder ähnlichen Blue Chips eindecken möchten, dann halten wir ein Depot-Konto bei einer der bekannten Banken (s. o. - es gibt natürlich darüber hinaus ebenfalls noch gute Anbieter) für eine sinnvolle Sache. Sollten Sie aber mit Devisenkursen, Rohstoffen oder CFDs auf andere volatile Werte spekulieren wollen, dann sollten Sie unserer Meinung nach besser gleich eine professionelle Plattform wählen, bei der Sie keinen Zugang zur Frankfurter Börse, sondern zum FOREX Markt bekommen!