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SWAP Der FX- oder Devisenswap

Was sind Swaps?

Der englische Begriff Swap bezeichnet in der Wirtschaft einfach den Tauschhandel. Euro gegen Dollar usw.. Wenn Sie mit Devisen handeln werden Ihnen aber, je nach Broker, wenn Sie die Position über Nacht offen lassen, so genannte Swap-Gebühren (auch als Rollover oder Rollover Swap, Over-Night-Swap o.ä. bezeichnet) berechnet oder manchmal werden Ihnen sogar kleinere Beträge gut geschrieben. Diese kommen ganz einfach durch die Differenz der jeweiligen Zinssätze zu stande, die abhängig von dem Leitzins für die jeweilige Währung unterschiedlich hoch sein können.

Wir erinnern uns (oder lesen es hier nochmals nach): Der Devisenhandel ist ja ein Geschäft, bei dem immer eine Währung gekauft und eine andere Währung (zum gleichen Wert) verkauft wird. Wenn die Position nun geschlossen wird, wird die erste Währung wieder verkauft und die zweite gekauft - übrig bleibt die Kursdifferenz.

Je nach dem ob Sie Long oder Short spekulieren (auf steigende oder fallende Kurse setzen) variiert es, welche Währung gekauft und verkauft wird. Während dieser Handel nun besteht, also die Position "offen" ist, fallen für die jeweiligen Geldbeträge Zinsen an. Da die Zinssätze von Land zu Land variieren kommen Swaps zustande: Entweder Sie müssen Gebühren (=Zinsen) bezahlen wenn die Differenz negativ ist (Sie haben also z.B. weniger Zinsen durch Ihre Position in einer Fremdwährung bekommen als Sie für die Finanzierung der Position in der Basiswährung bezahlen müssen) oder umgekehrt. Je nach Währung und Position variieren diese Swaps, Sie bewegen sich jedoch für ein Standard-Lot eigentlich immer im Cent-Bereich. Der Swap wird vom Broker meistens entweder nach Börsenschluss oder um Mitternacht (Achtung: Zeitverschiebung beachten!) berechnet.

Sollten Sie sich für die Geldmarktpolitik und den dortigen Gebrauch von Swaps interessieren, so finden Sie tiefergehende Infos auf der Seite zur Swap-Poltik.

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