Stop Loss

Im Bereich des Forex Handels stellt der so genannte Stop Loss eine Variante dar, die es dem Trader erlaubt, sein Risiko wirkungsvoll zu begrenzen. Wird diese Option z.B. im Rahmen des Ankaufes einer Währung gewählt, so erfolgt der automatische Verkauf, sobald es zu der Unterschreitung eines bestimmten Kurses kommt. Dieser Grenzwert wird aktiv durch den Trader festgelegt, der auf diesem Wege verhindert, dass ein übermäßiges Absinken des Kurses, über seine Erwartung hinaus, zu einem hohen Verlust führt. Somit stellt der Stop Loss ein Sicherungselement dar, dass es vor allem Einsteigern erlaubt, unerwartete Risiken auszuschließen. Fast alle Anbieter arbeiten mit einem obligatorischen Stop Loss, um hiermit zu verhindern, dass sich der Kontostand des Traders negativ entwickelt. Hierbei wird kein gezielter Wert für den Verkauf festgelegt, stattdessen reagiert das System auf Kursveränderungen, die für den Trader einen Kontostand unter Null mit sich bringen würden. Hier wird die entsprechende Transaktion automatisch beendet, um ein weiteres Absinken zu verhindern.

Wenn der aktuelle Preis den Stop Loss Wert (Stop Loss Level) erreicht hat und dieser ausgeführt wurde spricht man auch davon, dass der Handel ausgestoppt wurde. D.h. im FX-Trading wird der Begriff ausstoppen synonym für das Erreichen des Stoploss-Levels gebraucht. In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, dass gelegentlich behauptet wird, dass bestimmte Broker absichtlich auf das Ausstoppen offener Trades abzielen würden. Dieser Vorgang wird als Stop Hunting bezeichnet. Falls Sie auch davon überzeugt sind lohnt es sich vielleicht für Sie, unseren Artikel über Retail und ECN Broker zu lesen.