PIP / PIPS

Ein sogenanntes PIP (plural PIPs) ist üblicherweise die kleinste Einheit, in der im Devisenhandel gerechnet wird. Ein PIP ist ein Zehntausendstel einer bestimmten Währung. Also wenn Sie z. B. das Paar EUR/USD handeln wird der Kurs von Ihrem Broker mit 1,3580 USD angegeben. Steigt dieser Kurs um 5 PIPs beträgt der Wechselkurs nun also 1,3585 USD. Man könnte ebenfalls sagen, dass ein PIP ein Hundertstel von der kleinsten üblichen Währungsgröße, also in unserem Beispiel einem Cent, ist.

Bei den Währungspaaren, die in Yen angegeben werden, ist das PIP somit die hundertstel Nachkommastelle - also z. B. 137,85 Yen. Ganz einfach deshalb, da Preisangaben in Yen üblicherweise nur in ganzen Yen ohne Kommastellen angegeben werden.

Ein paar Broker sind so akkurat, dass sie der Kursdarstellung noch eine weitere Nachkommastelle spendieren - dies ist also im ersteren Beispiel die fünfte und im letzteren die dritte Nachkommastelle. Die so darstellbaren Zehntel von einem PIP haben keine speziellen Namen.

Entfernungen in den Chartdarstellungen werden üblicherweise ebenfalls in PIPs angegeben, wie auch Gewinne und Verluste in PIPs berechnet werden. Das mag für Personen, die bisher noch nichts mit Trading zu tun hatten, sehr eigenartig erscheinen - denn wie will man schon nennenswerte Gewinne durch die Ausnutzung von Preisunterschieden, die noch nicht mal ein Cent betragen, erzielen?! Doch dabei müssen Sie immer bedenken, dass Kursunterschiede in den Währungspaaren in der Regel nicht so gewaltig ausfallen und aus diesem Grund eigentlich immer mit einem mehr oder weniger starken Hebel gehandelt wird. Dieser kann dafür sorgen, dass Sie auch Kursänderungen von wenigen PIPs als Gewinn oder Verlust in Ihrem Depotkonto spüren.

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