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KOMMISSION Gebühren durch Kommissionen im Devisenhandel

Die Kommission

Im Devisenhandel sind die entsprechenden Trading-Konten in den meisten Fällen kostenlos. Wenn man mal von etwaigen Gebühren auf Ein- und Auszahlung absieht, bekommt man das Geld in Form von allen möglichen Einzahlungsboni durch den Broker eher noch "nachgeschmissen", als dafür bezahlen zu müssen. Das scheint zumindest auf den ersten Blick so. Aber der Broker muss natürlich auch auf irgendeine Art und Weise ein Einkommen erzielen, da es sich dabei in der Tat nicht um gemeinnützige Unternehmen handelt. Dies geschieht bei den meisten Retail Brokern ("Market Makern") über den sogenannten Spread. Eine andere Möglichkeit stellen die sogenannten Kommissionen dar.

Bei der Kommission handelt es sich um einen Prozentsatz, der vom Handelsvolumen berechnet wird. Da ein Devisengeschäft, wenn es abgeschlossen wurde (also die Position wieder geschlossen wurde), immer aus zwei Transaktionen besteht, werden diese Gebühren auch zweimal berechnet. Normalerweise werden diese aber bereits für beide Transaktionen kumuliert mit dem Begriff round turn angegeben. Manche Broker nutzen aber diesen Umstand aus und geben auf ihrer Website nur die Gebühren für jeden half turn an - später wundern sich die Kunden dann, wieso die Gebühren in Wahrheit doppelt so hoch sind. Auf unserer Website hier sollten die Kommissionen aber immer pro round turn angegeben sein.

Die Abrechnung von Kommissionen, statt sich ausschließlich über den Spread zu finanzieren, liegt bei den meisten STP- oder ECN Brokern wahrscheinlich darin begründet, dass diese einen relativ unverfälschten Marktkurs wiedergeben möchten. Trotz der "versteckten Kosten" durch Beschönigung der Kosten ist dieses Abrechnungsschema in den meisten Fällen für den Kunden zumindest geringfügig günstiger als die pur spreadbasierte Kostenstruktur.

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