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Der einfache gleitende Durchschnitt Ein unerlässliches Analyse-Werkzeug!

Einfacher gleitender Durchschnitt (SMA)

SMA - Einfacher Gleitender Durchschnitt

Durch mathematische Berechnungen, wie beispielsweise dem einfachen gleitenden Durchschnitt, der auch als SMA bezeichnet wird (aus dem Englischen für simple moving average), können Kursaktivitäten objektiv analysiert werden. So können z. B. mit Hilfe des SMA Kursbewegungen besser eingeschätzt werden. Für die technische Analyse von Märkten sind gleitende Durchschnitte die wichtigsten Hilfsmittel.

Der gleitende Durchschnitt wird ganz einfach berechnet, indem innerhalb eines gegebenen Zeitfensters jeweils die Schlusskurse einer bestimmten Anzahl vergangener Intervalle aufaddiert werden und dann das Ergebnis durch eben diese Anzahl geteilt wird (vgl. arithmetisches Mittel). In den meisten Fällen wird dieser Indikator anhand der Schlusskurse berechnet, es ist jedoch in vielen Trading Softwares wie dem MetaTrader ebenfalls möglich, den Hoch-, Tief- oder Eröffnungskurs zu nehmen. Betrachtet man im Vergleich zu der Preisaktivität einen gleitenden Durchschnitt, so stellt dieser immer eine "geglättete Version" des Kursverlaufs dar. Dieser Glättungseffekt verstärkt sich, je größer die Anzahl an Intervallen zur Berechnung des SMA ist. Wenn Sie sich beispielsweise im Stundenchart Ihres MetaTraders einen SMA(8), also einen gleitenden Durchschnitt über 8 Stunden, berechnen lassen, wird die eingezeichnete Linie noch recht schnell nach oben tendieren, wenn der Preis eine bullische Bewegung nach oben gemacht hat. Wenn Sie sich aber einen SMA(80) anzeigen lassen, müssen Sie entsprechend lange auf signifikante Bewegungen warten.

Traditionell wird von vielen Marktteilnehmern ein SMA(50) im Tageschart berechnet und angezeigt. Dieser stellt den Preisdurchschnitt der letzten 50 Handelstage dar und ist für viele Marktteilnehmer das Entscheidungskriterium, ob der Markt bullisch oder bärisch ist. D. h. notiert der Preis über der 50-Tage-Linie, wird der Markt als bullisch betrachtet - liegt er darunter, sind wohl eher die Bären im Markt. Beobachtet man die Preisbewegung zu dem SMA(50), so stellt man oftmals auch fest, dass dieser gleitende Durchschnitt als flexible Widerstands- und Unterstützungslinie funktioniert.

Der gleitende Durchschnitt über 50 Zeiteinheiten funktioniert erstaunlicherweise auch in kleineren Zeitfenstern mehr oder weniger gut. Weitere häufig verwendete Intervall-Zahlen sind der Fibonacci-Reihe entnommene Werte wie z. B. 5, 8, 13, 21, 55 und 144. Ob sich die Aussagekraft zur Kursentwicklung erhöht, wenn Intervalle entsprechend der Fibonacci-Reihe gewählt werden, ist allerdings eher spekulativ ist.

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