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Broker im Vergleich STP/ECN-Broker vs. Retail-Broker

Anmerkung: Die aufgeführten Handelsbedingungen betreffen die ECN-Konten der Broker (darüber hinaus bieten manche ECN Broker auch noch normale Retail-Konten mit anderen Bedingungen an).
* ActivTrades und GKFX bieten kein klassisches ECN-Konto, sondern ein STP-Konto ("Interbanken-Konto"), was aber auch in dem Zusammenhang sicherlich interessant ist.

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FOREX Broker

Tabelle nach Broker-Bezeichnung aufsteigend sortieren

min. Depot-
größe

Tabelle nach Mindestdepotgröße aufsteigend sortieren. => Beschreibung: Die minimale Depotgröße gibt den Betrag an, der mindestens in Ihrem Depotkonto eingezahlt werden muss um damit zu handeln. Dabei lassen sich die Konten gewöhnlich in Dollar oder auch in Euro führen.

Depot-
währung

Tabelle nach der möglichen Depotwährung des Brokers aufsteigend sortieren. => Beschreibung: Diese Spalte gibt an, in welcher Währung Ihr Konto beim Broker geführt wird. Üblich ist die Kontoführung in USD, aber auch ein EUR-Konto ist für Trader aus Europa sehr praktisch, da somit Ein- und Auszahlungen nicht nochmals ein Devisengeschäft darstellen.

max.
Hebel

Tabelle nach maximalem Hebel aufsteigend sortieren. => Beschreibung: Der Hebel (Leverage) gibt die Stärke des 'Multiplikators' beim Handeln mit Devisen an. So können beispielsweise mit 200 Euro und einem Hebel von 200:1 eine beliebige andere Währung im Wert von 40.000 Euro gekauft werden.

Spread EURUSD
(PIPs / Kommission))

Tabelle nach Spread auf EUR/USD aufsteigend sortieren. => Beschreibung: Der Spread gibt den Preisunterschied zwischen einem Kauf- und einem Verkaufskurs eines Brokers an. Den Spread haben wir in unserer Tabelle am meistgehandelten Währungspaar, nämlich EURUSD, festgemacht. Spreads werden gewöhnlich in PIPS angegeben. Beispiel: Der Broker kauft EUR/USD zum Kurs von 1,3800 und verkauft mit 1,3803 dann beträgt der Spread auf EUR/USD 3 PIPS (= 0,0003 USD).

Währungs-
paare

Tabelle nach Anzahl der handelbaren Währungspaare aufsteigend sortieren. => Beschreibung: Die Spalte gibt an, wieviele Währungspaare bei einem bestimmten Forex-Broker zum Handeln bereit stehen. Dabei wurden nur 'echte' Währungen gezählt und keine Rohstoffe, Zertifikate oder sonstiges.

min. Lot-
größe

Tabelle nach minimaler Lot-Größe aufsteigend sortieren. => Beschreibung: Die minimale Lot-Größe gibt die kleinste Größe eines Trades (einer Handelsposition) an. So müssen, wenn z.B. 5.000 die Mindest-Lot-Größe ist bei einem Hebel von 200:1 mindestens 25 Währungseinheiten (Euro, Dollar, o.ä.) auf dem Konto liegen damit gehandelt werden kann. (einaml nachrechnen: 25 * 200 = 5.000)

Aufsichts-
behörde

Tabelle nach Aufsichtsbehörde aufsteigend sortieren. => Beschreibung: Diese Spalte gibt an, von welcher Finanzaufsichts-Behörde der jeweilige Broker reguliert (spricht: kontrolliert und überwacht) wird. Je nach Aufsichtsbehörde verspricht das eine höhere Sicherheit Ihrer Einlage und sollte zumindest bei großen Konten beachtet werden.

Web-
Trader

Tabelle nach Webtrading-Möglichkeiten aufsteigend sortieren. => Beschreibung: Die Spalte Web-Trader gibt an, ob bei diesem Forexbroker eine webbasierte Handelsplattform zur Verfügung steht. Mit so einer Plattform kann genauso wie bei dem bekannten Online-Banking auch online gehandelt werden.

MT4

Tabelle nach MetaTrader Unterstützung aufsteigend sortieren. => Beschreibung: Diese Spalte gibt an, ob der MetaTrader 4 oder der aktuelle MetaTrader 5 unterstützt wird.

Konto
eröffnen
GKFX 1 EUR, USD,... 400:1 1,5 - 1,8 PIPs 50 1000 FCA, BaFin ja 4 hier
klicken
Valutrades 250 EUR, USD,... 400:1 1,2 PIPs 59 1000 FCA - 4 hier
klicken
Sensus Capital Markets Ltd. 500 EUR, USD,... 400:1 ab 0,9 PIPs oder 0,00007%/Lot 50 1000 MFSA, BaFin - 4 hier
klicken
SuperTradingOnline 2.000 EUR, USD 500:1 0,4 PIPs + 0,00025%/Lot Kom. 31 1000 FCA, CySec, CONSOB - 4 hier
klicken
NSFX 3.000 USD 100:1 0,9 PIPs 44 10000 MFSA ja 4 hier
klicken
DeltaStock 100 USD, EUR,... 200:1 keinen, 0,003%/Lot Kom. 72 10000 FCA ja 4 hier
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FinFX 2.000 EUR, USD,... 100:1 ab 0,2 PIPs + 0,00006%/Lot Kom 29 10000 CySec - 4 hier
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ActivTrades: Broker mit Metatrader und Ninjatrader 250 EUR, USD,... 400:1 ab 0,8 PIPs 50 1000 FCA - 4 + 5 hier
klicken
ORBEX 500 USD, EUR 300:1 ab 0,6 PIPs + 0,0001%/Lot Kom. 32 10000 CySec ja 4 hier
klicken

Unterschiedliche Brokertypen

Als Trader sollte man nicht nur allgemein Bescheid wissen, sondern sich auch zweifelsfrei für die richtige Gruppe von Brokern entscheiden können. Zum einen gibt es die ECN-Broker. ECN steht für Electronic Communication Network und der ECN-Broker stellt der Definition entsprechend einen eigenen Devisenmarkt dar, auf dem die Kunden des ECN-Brokers handeln. Über diese Art von Broker stolpert man kaum oder gar nicht ungewollt. Die Retail-Broker (auch als Market Maker bezeichnet) findet man leichter und darunter versteht man meist die Standard FOREX Broker. Auch der Einstieg in den Forex-Handel ist mit den Retail-Brokern sehr leicht bzw. wird durch die Broker selbst stark gefördert.

Unterschiedliche Struktur

Der Market Maker orientiert seine Kurse an denen, die seine Liquiditätsversorger (z. B. Großbanken) ihm vorgeben, und addiert hierzu seinen Spread. Er nimmt Orders seiner Kunden entgegen und sichert sich je nach Broker selbst dadurch ab, dass er selbst am Interbankenmarkt Handelspositionen eröffnet, die gleichlautend mit der Summe der Handelspositionen seiner Kunden sind. Man spricht hier auch vom so genannten hedgen oder hedging von Positionen. Durch dieses Verhalten verliert der Retail-Broker kein Geld, wenn seine Kunden gewinnen und umgekehrt. Er verdient lediglich an den Spreads. Auf der anderen Seite, wenn die Kunden zu schnell handeln und dabei noch Gewinne erzielen, bleibt dem Market Maker keine Zeit mehr, die Positionen seinerseits auch nochmal abzusichern. Aus genau diesem Grund ist die Verwendung einer FOREX-Scalping Strategie bei den meisten Market Makern unerwünscht und verboten.
Im Gegensatz hierzu kann der Kunde über einen ECN-Broker handeln, wie er will, denn ein ECN-Broker ist an sich selbst eine Börse, auf der die Kurse durch Angebot und Nachfrage der Kunden des Brokers entstehen. Zu guter Letzt gibt es auch noch den STP-Broker, der quasi wie ein Retail-Broker agiert, allerdings die Positionen seiner Trader direkt an den Interbankenmarkt weiterreicht. ECN- und STP-Broker werden deshalb auch als DMA-Broker bezeichnet. DMA ist hier eine Abkürzung für Direct Market Access - also "direkter Marktzugriff", denn den hat man auf alle Fälle bei diesen Brokern.

Unterschiedliche Konditionen

Dies führt direkt zu dem großen Unterschied an Konditionen, die jeweils den ECN-Broker oder Retail-Broker ausmachen. Mit einem ECN-Broker kann man meistens nur mit einem großen Startkapital arbeiten. Ein Betrag von beispielsweise 1.000 bis 5.000 $ oder gar noch mehr ist bei ECN Brokern keine Seltenheit. Der ECN-Broker gewährt seinen Kunden selten einen so großen Hebel wie ein Retail-Broker. Außerdem arbeitet ein ECN-Broker nicht oder nur mit relativ geringen Spreads, dafür finanziert er sich in der Regel über so genannte Kommissionen pro Handel, was den Handel besonders von großen Positionen in der Regel verbilligt. Man kann auch Kommissionen bei einem Retail-Broker finden, diese sind aber eher selten, da dieser Broker in erster Linie nur über die Spreads seine Einnahmen macht.
Darüber hinaus ermöglichen es Retail-Broker, schon mit sehr geringem Kapital und gleichzeitig relativ hohem Hebel zu handeln. Dort reichen oft schon 50 € aus, um in den Forex-Handel einzusteigen.

Ein großer Nachteil von ECN- oder auch den zuletzt erwähnten STP-Brokern kann sein, dass durch den "Handel mit den anderen Kunden" (ECN) bzw. dem "Durchreichen der Orders an den Interbanken-Markt" (STP) der Order verzögert und zu einem anderen Preis als vom Trader gewünscht ausgeführt wird (man spricht von der sogenannten Slippage). Im Gegensatz zu den Retail-Brokern kann ein STP- oder ECN-Broker aus diesem Grund nicht für einen fixen Stop-Loss garantieren! Das heißt man kann einen Stop-Loss-Order zwar eintragen (meistens erst wenn der Trade am Markt platziert wurde), der Auftrag zum Schließen der Position wird dann bei Erreichen dieses Preises ausgeführt, jedoch wird eben wieder mit dem Markt gehandelt (ECN) oder der entsprechende Order durchgereicht (STP). Zu welchem Kurs dieser dann ausgeführt wird, muss nicht identisch mit Ihrem vorgegebenen StopLoss-Wert sein. Im Normalfall sollten ein paar PIPS Unterschied zu verschmerzen sein, bei extremen Marktsituationen (durch News etc.) kann das aber schon zu größeren Verlusten als ursprünglich geplant führen.

Fazit

Letztendlich ist es Ihre Entscheidung, welche Art Broker Sie wählen. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass es für Scalper keine Frage ist und diese zu einem DMA-Broker gehen müssen - alles andere bringt auf die Dauer nur Ärger mit sich. Alle anderen sollten jedoch mit einem seriösen Retail-Broker, der innerhalb der EU reguliert wird, keine Nachteile haben.

RISIKOHINWEIS: Der Devisenhandel, wie auch der Handel mit anderen gehebelten Finanzinstrumenten (z.B. CFDs), ist hochgradig spekulativ. Große Gewinne als auch große Verluste, bis hin zum Totalverlust, sind dadurch möglich! Bitte spekulieren Sie nur mit Kapital, dessen Verlust Sie verschmerzen können. Vergangene Gewinne sind kein Garant für eine zukünftige positive Performance.