Der Devisenhandel funktioniert in etwas wie eine Waage - es werden bei jeder Aktion immer 2 verschiedene Währungen jeweils gleichzeitig gekauft und verkauft. Das ganze funktioniert im Prinzip folgendermaßen:
©istockphoto.com/armandnEUR/USD = 1,3100
Das drückt aus, dass Sie für 1 € 1,3100 $ erhalten. Sie können jederzeit auf steigende (LONG) oder fallende (SHORT) Kurse setzen. Wenn Sie bei dem aktuellen Kurs, nachdem Sie Ihre Positionsgröße und evtl. weitere Parameter eingestellt haben, auf "LONG" (oder KAUFEN, "Pfeil nach oben" etc.) drücken, wird beispielsweise für 10.000 Euro eine Position eröffnet. D.h. Ihr Broker kauft 10.000 € und verkauft dafür 13.100 US-Dollar. Da beide Positionen genau gleich viel wert sind hat niemand etwas gewonnen oder verloren. Ihre LONG Position ist nun offen. Jetzt steigt der EUR/USD Wechselkurs auf 1,3180 $ an. Sie schließen Ihre Position - d.h. der Broker macht genau das Gegenteil:
Es werden nun die 10.000 € verkauft und dafür erhalten Sie 13.180 $. Abzgl. der noch noch offenen 13.100 $ macht das 80 $ Gewinn die wieder in € umgetauscht werden, was dann 60,70 € Gewinn ergibt.
Der gerade beschrieben Anstieg von 1,3100 auf 1,3180 ist ein Anstieg um 80 PIPs der je nach Marktsituation durchaus auch innerhalb einer halben Stunde passieren kann. Sie müssen allerdings in keinem Falle für so einen Trade bereits 10.000 € auf Ihrem Konto bereitstellen - im FOREX Handel wird immer mit einem Hebel gearbeitet. Je nach Hebelgröße sind, um solche Positionen zu eröffnen, maximal 25 bis 100 € auf dem Konto als "Sicherheit" nötig. Ihr Broker macht das ganze natürlich auch nicht aus gemeinnützigen Aspekten, sondern dieser finanziert sich in den meisten Fällen über den so genannten Spread. Kurz gesagt wird hier auf die Kurse noch 1-3 PIPs "draufgeschlagen", d.h. in dem Beispiel oben wäre dann z.B. der Preis beim Schließen der Position nicht bei 1,3180 sondern in Wirklichkeit bereits bei 1,3182 USD - Ihr Broker kassiert aber die 2 PIPs als Provision. Realistisch betrachtet sollten Sie von so einen Spread also fast garnichts mitbekommen.
Natürlich können Sie nicht nur auf steigende sondern auch auf fallende Kurse setzen. Bei einer SHORT-Position wird also genau das Gegenteil gemacht - es werden zu Anfang 10.000 € verkauft und dafür 13.100 $ gekauft. Dann fällt EUR/USD z.B. von 1,3100 auf bspw. 1,3008. Sie schließen die Position (stellen diese glatt wie es im Fachjargon heißt), 13.100 $ werden verkauft und vóila: Sie erhalten dafür rund 10.073,05 € die, verrechnet mit Ihren vom Broker geliehenen 10.000 €, einen Gewinn von 73,05 € ergeben.
Der Handel mit Währungen birgt einige Vorteile. Allerdings zuerst einmal ein wichtiger Hinweis: Im Gegensatz zum Aktienhandel o.ä. besteht auch immer die Chance, dass man sein gesamtes Depotkonto "an die Wand fährt". Durch beispielsweise nicht oder in zu weiter Enfernung gesetzte Stop Loss Marken, viel zu große Positionen etc... Generell ist der Devisenhandel hochspekulativ - hohe Verluste jedoch auch große Gewinne sind dadurch möglich!
Die Vorzüge dieses Handels sind unter anderem:
Sie sehen also:
Der Handel mit Devisen hält viele Vorteile bereit. Sie können den Handel sehr einfach, risiko- und kostenlos, mittels eines Demo-Kontos bei einem Broker, der Ihnen gefällt, in Ruhe ausprobieren.
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