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Forex Daytrading Mit dem Sekundenhandel schnell Gewinne einfahren!

Forex Daytrading und Sekundenhandel - Die Börse im eigenen Wohnzimmer

Viele Menschen sind der Auffassung, Daytrading und Sekundenhandel seien die letzten großen Abenteuer unserer Zeit. Gemeint ist hiermit der Kauf und Verkauf von Währungspaaren, Aktien, Futures, Optionsscheinen, Zertifikaten und anderen Finanzprodukten innerhalb sehr kurzer zeitlicher Intervalle. Hierbei wird ein angeschaffter Wert oftmals nur für wenige Sekunden, Minuten oder Stunden gehalten und dann sofort wieder, möglichst mit Gewinn, verkauft. Es ist ein ungeschriebenes Daytrader Gesetz, einen Wert niemals über Nacht zu behalten. Hierbei könnte der entscheidende Moment schlicht verschlafen werden, verbunden mit dem Risiko hoher Verluste.

Wer sich den Daytrader inmitten einer Ansammlung von Monitoren, umgeben von Computern, Druckern und aktuellen Charts vorstellt, liegt hiermit gar nicht so verkehrt. Information ist in diesem Geschäft alles, denn nur wer innerhalb seines Handelsbereiches stets über sämtliche Entwicklungen orientiert bleibt, ist in der Lage, Trends frühzeitig zu erkennen und hierauf angemessen zu reagieren. Dabei wird der größte Teil des Tages betrachtend, analysierend und wartend verbracht, bis dann der richtige Moment gekommen ist, um eine aussichtsreiche Transaktion zu starten. Professionelle Daytrader verfolgen dabei keineswegs das Ziel vom großen Deal. Kontinuierliche kleine und mittlere Gewinne bilden stattdessen die Basis für ein stabiles Auskommen. Hierbei steht der umsichtige Umgang mit dem eigenen Kapital im Mittelpunkt. Ein verantwortliches Finanzmanagement limitiert die maximalen Einsätze und Risiken und sorgt dafür, dass das Daytrading eine gesicherte Einnahmequelle darstellt und nicht zum bloßen Glücksspiel verkommt.

Direkthandel, Datenverkehr und die Technologieblase - Wie alles begann

Offizielle Schätzungen gehen davon aus, dass 95 Prozent der aktiven Daytrader ihrer Tätigkeit von zu Hause aus nachgehen. Dies ist erst durch direkte Handelsstrukturen, geeignete Software und schnelle Datenleitungen möglich geworden. Daytrader nutzen technische Systeme, die noch vor einigen Jahren ausgewählten Brokern der Börsen vorbehalten waren. Damals mussten Order und Verkäufe manuell an die Börsenhändler übermittelt werden. Hierbei ging viel Zeit verloren und entsprechende Transaktionen waren mit hohen Gebühren verbunden. Heute genügen hierzu einige Klicks am heimischen PC. Aktuelle Kurse und Nachrichten sind ebenso verfügbar wie die Möglichkeit, Käufe und Verkäufe innerhalb von Sekunden per Internet an die jeweiligen Händler zu übermitteln. Einen Wendepunkt stellte hierbei die so genannte Technology Bubble dar. Als zwischen den Jahren 1997 und 2000 der NASDAQ von 1.200 auf 5.000 Punkte stieg, erzielten viele private Anleger hohe Gewinne, ohne sich zuvor sorgfältig und gründlich mit dem Markt beschäftigt zu haben. So geschah es, dass am Morgen ein Wert angeschafft wurde, der am Abend mit 400 Prozent und mehr Gewinn wieder veräußert werden konnte. Das Daytrading für Privatpersonen geriet hiermit in der öffentlichen Aufmerksamkeit weit nach oben.

Leverage - Mit Hebeleffekten mehr auf dem Forex Markt bewirken

Da es bei dem Handel im Sekundentakt häufig um nur minimale Kursveränderungen geht, kommen hier wirkungsvolle Hebel zum Einsatz. So wird es möglich, dass für vergleichsweise geringes Kapital hohe Werte angeschafft werden können. Die tatsächliche Einlage des Daytraders entspricht hierbei nicht dem Volumen seines tatsächlichen Kaufes, sondern deckt lediglich das maximal zu erwartende Verlustrisiko ab. Der jeweils gültige Multiplikator wird hierbei durch das so genannte Leverage definiert. Erfolgt eine Investition mit einem Leverage von 100:1, so bedeutet dies, dass für einen Betrag in Höhe von 1.000 Euro eine Anschaffung in Höhe von 100.000 Euro getätigt werden kann. Der real zur Verfügung stehende Betrag, in diesem Falle also 1.000 Euro, wird als Margin bezeichnet. Da davon ausgegangen wird, dass die zu erwartenden Kursschwankungen innerhalb eines Tages, in Bezug auf die Gesamtinvestition von 100.000 Euro, nicht über 1.000 Euro hinaus gehen, reicht die Hinterlegung der Margin aus, um das Verlustrisiko abzudecken. Dennoch kommt der Anleger in den Genuss potenzieller Gewinne, die sich aus der Investition der vollen 100.000 Euro ergeben. Wer sich hier zusätzlich absichern möchte, setzt ein so genanntes Stop-Loss ein. Hierbei handelt es sich um die Definition eines bestimmten Kurses, bei dem die eingesetzten Systeme die Transaktion automatisch "glatt stellen", also die angeschafften Werte verkaufen. Fällt der Kurs unter die definierte Marke, wird automatisiert veräußert, um damit einen höheren Verlust zu vermeiden.

Intuition oder Analyse - Persönliche Strategie ist unabdingbar

Einsteiger und Neulinge im Daytrading stehen vor der Frage, auf Basis welcher Informationen und unter Nutzung welcher Techniken Entscheidungen getroffen werden können, die Gewinne erzeugen und damit erfolgreich sind. Hier sind sehr unterschiedliche Ansätze identifizierbar und zudem auch Mischungen verschiedener Strategien gebräuchlich. Auch wenn es erfolgreiche Daytrader geben mag, deren Entscheidungen auf Intuition basieren, so sind es eher standardisierte Verfahren der Analyse, mit denen der Anfänger sich beschäftigen sollte. Grundsätzlich unterscheidet man hierbei zwischen dem fundamentalistischen und dem technischen Ansatz. Fundamentalistisch arbeitende Analysten gehen davon aus, dass ganz konkrete Faktoren den Verlauf von Kursveränderungen bestimmen. Hierbei handelt es sich um ökonomische, politische und soziale Ereignisse und Entwicklungen, die eine unmittelbare Auswirkung auf konkrete Kursverläufe haben. In der alltäglichen Arbeit beschäftigen sich fundamentalistische Analysten mit Veröffentlichungen, Nachrichten, Informationen und offiziellen Statistiken und leiten aus diesen ihre persönlichen Prognosen für bestimmte Märkte ab. Hierbei kann eine einzige Nachricht ausreichen, um einen bestimmten Kurs in die Höhe schnellen oder absinken zu lassen. Die zutreffende Interpretation solcher Daten ergibt die strategischen Eckpunkte, nach denen investiert wird.

Der technische Analyseansatz geht dagegen davon aus, dass sich bestimmte Entwicklungen an den Märkten zyklisch wiederholen, dass Abhängigkeiten einzelner Wertverläufe voneinander identifiziert werden können und dass sich der Verlauf bestimmter Kurse statistisch voraussagen lässt. Hier werden vor allem aktuelle Werte und Verläufe betrachtet, miteinander verglichen und ins Verhältnis gesetzt, um aus der Summe der Informationen Entscheidungen abzuleiten, die zum Erfolg führen sollen. Erfahrene Daytrader bilden im Laufe der Zeit ihre ganz persönlichen Strategien aus und interpretieren die Märkte mit Werkzeugen, die sie selber zusammengestellt, entwickelt und verfeinert haben. Anfängern ist dagegen anzuraten, sich zunächst mit den bewährten Anlagestrategien intensiv zu beschäftigen und die ersten Engagements am Markt in Form von Planspielen zu absolvieren. Viele Plattformen bieten hierzu Demo-Accounts an, auf deren Basis unter Realbedingungen gehandelt werden kann, ohne dass echtes Kapital zum Einsatz gebracht wird. So erfährt der Einsteiger während seiner Testphase, wie sich bestimmte Entscheidungen ausgewirkt hätten, und erhält im Laufe weniger Wochen ein klares Bild darüber, ob er sich zum Daytrader eignet. Ist diese erste Phase absolviert, so können vorsichtige Aktivitäten mit echtem Geld folgen.

In kleinen Schritten zum Erfolg

Ein bewährter Daytrader Grundsatz besagt, dass immer nur solche Beträge zum Einsatz kommen sollen, auf die im Zweifelsfall verzichtet werden kann. Von einer Finanzierung des Startkapitals über Kredite ist insofern ebenso abzuraten wie von dem Einsatz des Geldes, das für den persönlichen Lebensunterhalt benötigt wird. Steht dagegen ein abgegrenztes Kapital zur Verfügung, dessen Verlust durch den Anleger verschmerzt werden kann, so spricht nichts dagegen, die eigene Befähigung zum Daytrader auszuprobieren. Kleine, dafür aber kontinuierliche Gewinne decken die mit dem Handel verbundenen Kosten und erweitern gleichzeitig das Stammkapital. Mit zunehmender Erfahrung setzt mehr Souveränität in Bezug auf die zu treffenden Entscheidungen ein und ersetzt im Laufe der Zeit den Aspekt Glück durch fundierte Entscheidungsgrundlagen. So entsteht ein verlässliches Einkommen und damit die Aussicht, Daytrading zum Beruf zu machen.

Die Auswahl der konkreten Märkte bleibt hierbei dem Geschmack und den Fähigkeiten des Daytraders überlassen. Geschäfte werden vorrangig in den Bereichen Forex, Aktien, Commodities und Rentenmarkt abgeschlossen und jeder Trader findet schnell heraus, welcher Bereich ihm liegt. Im Devisenhandel sind tägliche Bewegungen vorprogrammiert, die sich häufig unabhängig von den Kapitalmärkten entwickeln. Forex stellt damit einen interessanten Einstieg für Neulinge am Sekundenmarkt dar. Viele Handelsplattformen bieten hierzu spezielle Modelle an, die es dem Anfänger ermöglichen, sich mit dem Markt, der Technologie und seiner individuellen Strategie ausführlich zu beschäftigen, bevor reales Geld zum Einsatz kommt. Geschäfte am Aktienmarkt bedingen die intensive Beschäftigung mit Unternehmen, Märkten, Informationen und Trends. Spannend ist das allemal, da schon eine einzige öffentliche Nachricht ausreicht, um Kursschwankungen zu erzeugen, die dem Daytrader seine Tageseinnahme sichert. Commodities, also der Handel mit Rohstoffen, sind für viele Anfänger weniger abstrakt als andere Märkte. Welche Faktoren wirken sich auf die Preise von Kaffee, Gold oder Rohöl am Markt aus und wie können diese genutzt werden, um Gewinne zu erzielen? Der Rentenmarkt ist attraktiv, setzt aber in jedem Fall eine intensive Beschäftigung mit der gesamten Materie voraus.